13.07.2026
Auftreten des Eichenprozessionsspinners
Keine Fließ-Sperrungen im Raum Burg (Spreewald)
Im gesamten Amt Burg (Spreewald) tritt derzeit vermehrt der Eichenprozessionsspinner auf.
Besonders in sensiblen Bereichen, Vorrang haben Spielplätze, Kindertagesstätten und Schulen, wird intensiv daran gearbeitet, die Nester zu entfernen.
Aufgrund des in diesem Jahr erstmals in diesem Ausmaß auftretenden Befalls kann eine flächendeckende Entfernung nicht gewährleistet werden. Deshalb werden betroffene Bäume und Flächen mit Warnhinweisen versehen und teilweise gesperrt.
Im Oberspreewald, zu welchem Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) gehört, sind aktuell keine Fließe gesperrt.
Betroffen von den Sperrungen ist laut Landesamt für Bauen und Verkehr der Unterspreewald bei Schlepzig.
Auf den nicht betroffenen Gewässern bleibt der Bootsverkehr – insbesondere Kanutouren – weiterhin möglich!
Dennoch gilt dort erhöhte Vorsicht, da einzelne Bäume außerhalb der Unterhaltungsbereiche ebenfalls befallen sein können. Wer Nester oder Raupen des Eichenprozessionsspinners entdeckt, sollte diese nicht berühren, den Bereich meiden und die Funde der zuständigen Forst- oder Kommunalbehörde melden.
Verhaltenshinweise für die Bevölkerung:
Wenn man Raupen oder Gespinste entdeckt, sollte man folgendes beachten:
• Möglichst viel Abstand halten und weder Raupen noch Nester berühren. Das gilt auch für alte Gespinste.
• Nester keinesfalls selbst entfernen! Zuständig sind Fachfirmen oder die jeweiligen Kommunen.
• Befallene Bereiche möglichst meiden, Kinder und Hunde fernhalten, gerade für Hunde können die alten, auf den Boden gefallenen Nester gefährlich sein.
• Lässt sich ein Aufenthalt in der Nähe befallener Bäume nicht vermeiden, kann lange Kleidung und Kopfbedeckung helfen, Hautkontakt zu reduzieren.
• Nach möglichem Kontakt: duschen, Haare waschen und getragene Kleidung reinigen.
• Wer schwere oder anhaltende Reaktions-Symptome hat, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.
• Auf Hinweisschilder achten.*
Weitere Informationen auf der Internetseite des Ministeriums für Infrastruktur und Landeslanung (MIL) lesen Sie unter diesem Link. (Es öffnet sich ein neues Fenster.)
* Pressemitteilung MIL