13.07.2026
Auftreten des Eichenprozessionsspinners
Keine Fließ-Sperrungen im Raum Burg (Spreewald)
Im gesamten Amt Burg (Spreewald) tritt derzeit der Eichenprozessionsspinner (EPS) auf.
Betroffen sind alle Amtsgemeinden. Nachgewiesen wurde er an einzelnen Bäumen bzw. Baumgruppen unter anderem in Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) im Penkeweg, Wildbahnweg, im Bereich Schlossbergweg, im Kurpark, auf der Kauperinsel, am Sportplatz Schmogrow/Smogorjow, in Werben/Wjerbno im Bauernende und an der Kita in Fehrow/Prjawoz. Warn- und Hinweisschilder wurden aufgestellt. An exponierten Stellen wurde der EPS abgesaugt; dazu zählen zum Beispiel die Schulstraße an der Kita in Werben/Wjerbno, der Bereich an der Grundschule in Briesen/Brjazyna sowie der Friedhof Guhrow/Góry.
Der EPS wird noch in den nächsten vier bis fünf Wochen präsent sein, ehe er sich verpuppt und dann seinen Weg als Falter in die Natur findet.
Im Oberspreewald, zu welchem Burg (Spreewald)/Bórkowy (Błota) gehört, sind aktuell keine Fließe gesperrt! Kahnfahrten, Paddel- oder Kanutouren sind weiterhin möglich! Auch für das Fahrradfahren oder Wandern gelten keine Einschränkungen.
Betroffen von den Fließsperrungen ist laut Landesamt für Bauen und Verkehr der Unterspreewald bei Schlepzig.
Die gesundheitliche Gefährdung für den Menschen entsteht durch den Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen des Prozessionsspinners. Symptome sind ein sehr unangenehmer Juckreiz meist mit folgender Hautentzündung (Dermatitis, Ekzeme). Weiterhin kommt es häufig zur Reizung der Schleimhäute der Augen oder der Atemwege.
Die Ordnungsverwaltung rät, in diesen Tagen Eichenbestände zu meiden.
Da dies nicht in jedem Fall möglich ist, sind die vom Innenministerium empfohlenen Verhaltensregeln zu beachten, wenn man Raupen oder Gespinste entdeckt:
• Möglichst viel Abstand halten und weder Raupen noch Nester berühren. Das gilt auch für alte Gespinste.
• Nester keinesfalls selbst entfernen!
• Befallene Bereiche möglichst meiden, Kinder und Hunde fernhalten, gerade für Hunde können die alten, auf den Boden gefallenen Nester gefährlich sein.
• Lässt sich ein Aufenthalt in der Nähe befallener Bäume nicht vermeiden, kann lange Kleidung und Kopfbedeckung helfen, Hautkontakt zu reduzieren.
• Nach möglichem Kontakt: duschen, Haare waschen und getragene Kleidung reinigen.
• Wer schwere oder anhaltende Reaktions-Symptome hat, sollte eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.
• Auf Hinweisschilder achten.
Weitere Informationen auf der Internetseite des Ministeriums für Infrastruktur und Landeslanung (MIL) lesen Sie unter diesem Link. (Es öffnet sich ein neues Fenster.)