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01.07.2022

Das Amt Burg (Spreewald) wird 30

Der Anbau an die Briesener Grundschule war ein wichtiges gemeinsames Projekt der letzten Jahre. (Foto. K. Möbes)

Der 16. Juli 1992 gilt als Geburtstag des Amtes Burg (Spreewald). Doch schon am 9. Juni 1992 unterzeichneten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Gemeinden Briesen, Burg (Spreewald), Dissen, Fehrow, Guhrow, Müschen, Schmogrow, Striesow und Werben die öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Gründung des Amtes. Zuvor hatten verschiedene Gemeinden bereits über Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft diskutiert, doch die am 19. Dezember 1991 vom Landtag beschlossene Amtsordnung für das Land Brandenburg hatte den Weg freigemacht für ein gemeinsames Amt.

Dieser Zusammenschluss geschah vor allem mit der Maßgabe, die Verwaltungsarbeit der Gemeinden zu bündeln und effektiver zu machen im Sinne der Einwohnerschaft und dabei aber die politische Entscheidungsgewalt weiterhin bei den Gemeindevertretungen zu belassen. Dieses Ringen um diese politische (und finanzielle) Selbstständigkeit begleitet die Gemeindevertretungen und den Amtsausschuss bis heute. So wird aktuell über eine Neuordnung diskutiert. Ob es am Ende zu weiteren Gemeindeehen kommt, wie im Jahr 2002 als Dissen und Striesow, Schmogrow und Fehrow sowie Burg (Spreewald) und Müschen „heirateten", bleibt abzuwarten.

Auch wenn die Gemeinden selbstständig agieren, gibt es viel verbindendes, wie die gemeinsame Trägerschaft über die Schulen und Burg (Spreewald) und Briesen, die Feuerwehren, der Trink- und Abwasserzweckverband, die Spreewaldbibliothek „Mina Witkojc", das sorbische/wendische Leben und die Traditionen, das Familien- und Beratungszentrum des SOS-Kinderdorf e. V., das gemeinsame Heimat- und Trachtenfest, das Benefizkonzert und vieles mehr.

Und auch wenn die herausragende Stellung des Kurortes oder die erfolgreiche Entwicklung von Dissen-Striesow, die mit einer Goldmedaille im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft" für Dissen im Jahr 2019 gekrönt wurde, einen gewissen Neid hervorrufen mag, können doch tatsächlich alle Gemeinden davon profitieren, wenn auch im unterschiedlichen Maße. So entstanden und entstehen überall Beherbergungsbetriebe, die Infrastruktur und Veranstaltungen sind für Einwohnerinnen und Einwohner gleichermaßen nutzbar.

In den nächsten Jahren werden sich unsere Gemeinden weiteren, neuen Herausforderungen stellen müssen vom Breitbandausbau bis hin zur Sanierung der Radwege und Brücken. Der demografische Wandel ist zu meistern und damit die Besetzung der kommunalpolitischen Gremien, die Schaffung von Kita-Plätzen sowie die Erweiterung der Schulstandorte. Wie man alle Aufgaben bewältigen, Gemeinsamkeiten stärken und die Dörfer fit für die Zukunft machen kann, dazu wird ein gemeinsames „Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK)" erarbeitet.